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Bauchdeckenstraffung Karlsruhe | www.kasg.de

„Fettschürze“ behandeln mit einer Bauchdeckenstraffung

Werden Haut und Gewebe stark gedehnt, kann sich die Haut nach einer anschließenden Gewichtsreduktion meist nicht mehr zurückziehen. Vor allem nach einer Schwangerschaft oder einer Adipositasbehandlung können unliebsame Haut- und Gewebeüberschüsse zurückbleiben. Am Bauch wird das oft als „Fettschürze“ bezeichnet. Sie lässt sich weder mit Diäten noch mit gezieltem Sport reduzieren. Um sie entfernen und die Körpersilhouette harmonisch konturieren zu können, ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Mithilfe einer Bauchdeckenstraffung kann den Betroffenen ein positives Körpergefühl und ein Plus an Lebensqualität gesichert werden.

Wie kommt es zu Gewebeüberschüssen?

Zahlreiche Menschen, die eine erfolgreiche Gewichtsreduktion hinter sich gebracht haben, kennen das Problem: Zwar sind die überschüssigen Kilos weg, am Bauch bleibt aber ein unschöner erschlaffter Hautlappen zurück. Dadurch wird die eigentliche Freude über die erfolgreiche Abnahme gedämpft, denn die Haut und das Gewebe lassen sich für gewöhnlich nicht mit konservativen Maßnahmen korrigieren. Die sogenannte Fettschürze stellt für die betroffenen Personen einen starken Leidensdruck dar.

Bis zu einem gewissen Grad kann sich die Haut wieder zurückbilden. Faktoren, die darauf Einfluss nehmen, sind unter anderem die genetische Veranlagung, das Alter und die allgemeine Fitness. Bei sehr großen Gewichtsschwankungen in einem relativ kurzen Zeitraum ist die Haut häufig nicht in der Lage, sich anzupassen. Durch die starke Dehnung erschlafft oder reißt das Bindegewebe und bleibt als faltiger und herabhängender Überschuss zurück.

In erster Linie assoziieren wir eine „Fettschürze“ mit dem Bauch. Jedoch können auch die Arme, die Beine oder das Gesäß betroffen sein. Neben der Bauchdeckenstraffung ist es auch möglich, die anderen Körperbereiche zu behandeln und harmonisch zu straffen. In einigen Fällen bieten sich umfangreiche Kombinationseingriffe wie das Bodylifting an, um ein rundum ästhetisches Erscheinungsbild zu erzielen und den Leidensdruck für die Betroffenen zu mindern.

Gesundheitliche Probleme durch eine „Fettschürze“?

Primär stellt der Gewebeüberschuss einen ästhetischen Störfaktor dar. Viele der betroffenen Personen genieren sich, ihren Körper zu zeigen, und meiden deshalb beispielsweise Strandausflüge sowie leichte Sommerbekleidung. In einigen Fällen können auch gesundheitliche Beschwerden durch die Hautlappen hervorgerufen werden. Durch das Ansammeln von Schweiß in den Hautfalten können sich diese entzünden oder infizieren (z. B. Pilzinfektionen). Zudem reiben die Bereiche oftmals aneinander, sodass es zu Irritationen und wunden Stellen kommen kann. Treten infolge der Gewebeüberschüsse Schmerzen oder eine enorme psychische Belastung auf, bietet sich eine ästhetisch-plastische Behandlung auch aus gesundheitlicher Sicht an.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Bauchstraffung gegeben sein?

Vor der OP findet eine ausführliche Beratung und Aufklärung durch den Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie statt. Der Experte untersucht, ob eine Straffungsoperation notwendig und sinnvoll ist. Der Patient sollte sein Gewicht bereits seit mindestens einem halben Jahr stabil halten. Auch nach dem Eingriff sollten größere Gewichtsschwankungen vermieden werden, da es sonst zu einer erneuten Dehnung des Gewebes kommen kann.

Ablauf der Operation

Bei der Bauchdeckenstraffung entfernt der Ästhetisch-Plastische Chirurg das überschüssige Hautgewebe am Bauch. Je nach Indikation kann es auch empfehlenswert sein, hartnäckige Fettdepots in dem Bereich zu reduzieren.

Die genaue Technik bei der OP kann je nach der Ausgangssituation und dem gewünschten Ergebnis variieren. Für gewöhnlich setzt der Ästhetisch-Plastische Chirurg einen waagerechten Schnitt am Schambereich. Bei umfangreichen Operationen kann der Schnitt zu den Hüften hin erweitert werden. Die Bauchdecke wird vom darunterliegenden Gewebe gelöst und straffgezogen. Bei Bedarf werden auch die Bauchmuskeln zusammengefügt und mitgestrafft, um der Bauchwand Halt zu geben und die Taille schmaler wirken zu lassen. Der Gewebeüberschuss wird entfernt und die Bauchhaut mithilfe von tiefen Nähten im Gewebe fixiert. In der Regel wird auch der Bauchnabel neu positioniert.

Was passiert postoperativ?

In den ersten Tagen können die Behandlungsareale schmerzen und spannen. Auch Schwellungen, Rötungen und Verfärbungen sind nichts Unübliches. Die geeigneten Schmerzmittel zur Linderung erhalten die Patienten vom behandelnden Arzt. Die Drainagen, die das Abfließen des Wundwassers begünstigen, können oftmals bereits am Folgetag der OP wieder entfernt werden. Nach dem Eingriff tragen die Patienten sechs Wochen lang ein Kompressionsmieder, das den Bauchraum schützt und die natürliche Formgebung fördert. Gesellschaftsfähig sind die Patienten nach etwa zwei bis drei Wochen. Auf Sport und körperliche Anstrengungen sollte hingegen etwa drei Monate verzichtet werden.