Lidstraffung in Karlsruhe

Bei der chirurgischen Augenlidstraffung besteht das Behandlungsziel darin, erschlafftes und hängendes Gewebe im Bereich der Augenpartie zu reduzieren. Durch den Einfluss des natürlichen Alterungsprozesses büßt die feine Lidhaut an Straffheit ein. Mit der Zeit bilden sich somit Schlupflider (hängende Oberlider) sowie Tränensäcke (erschlaffte Unterlider, die die Augen geschwollen wirken lassen). Beide Veränderungen verleihen dem Gesicht eine müde und abgespannte Erscheinung, die oftmals dazu führt, dass die Betroffenen älter aussehen. Stören sich die betroffenen Personen an den erschlafften Lidern, kann eine Lidstraffung in unserer Klinik am Stadtgarten in Karlsruhe in Betracht gezogen werden. In einem vergleichsweise kleinen Eingriff unter ambulanten Bedingungen wird das überschüssige Gewebe entfernt und die Lider werden gestrafft. Infolgedessen wirken die Augen frischer und jünger. Eine fachgerecht durchgeführte Lidstraffung erzielt ein natürliches Ergebnis, das sich zudem positiv auf die Lebensqualität und das Körpergefühl der Patienten auswirkt.

Beschwerden

Bei erschlafftem Gewebe im Bereich der Augen handelt es sich nicht um eine Krankheit. Der Wunsch nach einem jüngeren und frischeren Aussehen entsteht häufig dann, wenn Schlupflider und Tränensäcke als ästhetische Störfaktoren wahrgenommen werden. Der Rückgang der Gewebespannung betrifft nicht nur die Haut, sondern macht sich auch bei den Muskeln bemerkbar. Zusammen mit einer allgemeinen Zunahme an Fettgewebe kommt es dann zu den unliebsamen Hängelidern. Meist ist diese Störung an den Oberlidern stärker ausgeprägt als an den Unterlidern. Doch die Lidstraffung erfolgt nicht ausschließlich aus ästhetischen Beweggründen. In einigen Fällen kann sich das erschlaffte Gewebe des Oberlids so stark absenken, dass es das Sehfeld des Patienten einschränkt. Wenn das passiert, ist eine Augenlidstraffung auch aus medizinischer Sicht anzuraten.

Untersuchung

Vor dem Eingriff findet zunächst ein persönliches Beratungsgespräch zwischen dem Patienten und dem Ästhetischen Chirurgen, Dr. med. Bernd Loos, statt. Nachdem der Patient seine Anliegen und Wünsche dargestellt hat, analysiert der Experte die Augenpartie und misst die überschüssige Haut beziehungsweise das Gewebe. Anhand der Ergebnisse kann er dann festlegen, welche Behandlungen zur Korrektur infrage kommen. Anschließend legt er dem Patienten die medizinischen Möglichkeiten dar und klärt ausführlich über den Ablauf der Lidkorrektur sowie über eventuelle Risiken und mögliche Komplikationen der OP auf. Mithilfe anonymisierter Vorher-Nachher-Bilder zur Oberlidstraffung beziehungsweise zur Unterlidstraffung können die einzelnen Schritte der Operation sowie die möglichen Ergebnisse verdeutlicht und besprochen werden. Regelmäßige Medikamenteneinnahmen (insbesondere solche zur Blutverdünnung) oder Allergien sollten dem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen in der Beratung mitgeteilt werden. Auf diese Weise kann die Operation entsprechend angepasst werden, um Risiken von vornherein zu reduzieren.

Erfolgsaussichten

Grundsätzlich sind die gewünschten Verbesserungen durch eine Lidstraffung sehr gut zu erzielen. Seriöse und erfahrene Plastische Chirurgen folgen bei der Augenlidkorrektur dem Grundsatz „weniger ist mehr“: Eine zu großzügige Gewebeentfernung kann den Lidschluss gefährden und zu funktionellen Einschränkungen führen. Daher achtet der Experte darauf, nicht zu viel Gewebe zu entfernen. Ziel der Lidkorrektur ist es, ein jüngeres und frischeres Aussehen zu bekommen.

VORBEREITUNG VOR DER OPERATION

Eine spezielle Vorbereitung auf die Lidstraffung ist in der Regel nicht notwendig. Lediglich blutverdünnende Medikamente und Mittel sollten etwa eine Woche vor der Behandlung nach ärztlicher Rücksprache abgesetzt werden. Zudem sollten am Tag der Behandlung weder Make-up noch Pflegeprodukte im Bereich der Augen aufgetragen werden, da sonst das Anzeichnen der Schnittführung erschwert werden kann. Es bietet sich an, eine dunkle Sonnenbrille zur OP mitzubringen, um die sensiblen Augen nach dem Eingriff zu schützen.  

NARKOSE

Lidstraffungen können problemlos in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei schwierigen Narbenverhältnissen oder auf Wunsch kann eine Analgosedierung (Dämmerschlaf) oder in seltenen Fällen auch eine Vollnarkose erfolgen. Grundsätzlich soll die Operation sicher durchgeführt und eine entspannte, angstfreie und angenehme Atmosphäre geschaffen werden.

ABLAUF

Zu Beginn zeichnet der Operateur die geplante Schnittführung auf der Haut an. Nach Einsetzen der Narkosewirkung entfernt der Ästhetisch-Plastische Chirurg die überschüssige Haut. Sofern erforderlich wird nicht nur die Haut, sondern auch die Muskeln gestrafft oder störendes Fettgewebe entfernt. Die Schnitte setzt der Experte möglichst so, dass sie in den natürlichen Lidfalten liegen. Dadurch sind spätere Narben kaum sichtbar. Zum Verschließen der Wunden verwendet er feine Fäden, um ebenso feine Narben zu erzielen. Insgesamt dauert der Eingriff etwa 30 Minuten pro Lid. Je nachdem, ob eine alleinige Oberlidstraffung, eine Unterlidstraffung oder eine Kombination der beiden Methoden vorgenommen wird, variiert die OP-Dauer.

AUFENTHALT

In der Regel kann der Eingriff ambulant durchgeführt werden. Je nach körperlichem Befinden, häuslicher Versorgung oder Länge des Anfahrtsweges kann ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht nach der Lidstraffung sinnvoll sein.

 

 

NACHBEHANDLUNG

In den ersten 24 Stunden sollte kein Make-up im Bereich der Augen aufgetragen werden, da sich kleine Partikel sonst in die Wunde setzen können. Die erste Wundkontrolle erfolgt am Tag nach der Operation. Die Fäden entfernt der behandelnde Arzt etwa fünf Tage nach der Augenlidstraffung. Kühle Umschläge verringern die Blutergussbildung und beschleunigen die Wundheilung. Zudem helfen sie beim Abschwellen und dienen der Schmerzlinderung. In der Regel klingen die Beschwerden wie Rötungen, Schwellungen und Hämatome innerhalb von zwei Wochen wieder ab. Für mindestens eine Woche sollten die Patienten sich körperlich schonen. Des Weiteren ist auf einen geeigneten Sonnenschutz zu achten. Bestenfalls meiden die Patienten direkte Sonneneinstrahlung im Behandlungsareal gänzlich oder verwenden eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor. Dadurch wird ein Nachdunkeln der Narben verhindert. 

RISIKEN

Auch bei fachgerecht durchgeführten Augenlidstraffungen können Komplikationen wie Infektionen, Blutungen oder Allergien auftreten. In der Regel können diese durch konservative Maßnahmen behandelt werden. Sehr selten muss durch eine kleine chirurgische Maßnahme geholfen werden. Ernsthafte Probleme wie Beeinflussung des Sehvermögens oder der Augenbeweglichkeit sind extrem selten. Bei zu großzügiger Entfernung von Hautgewebe (besonders am Unterlid) besteht die Gefahr eines unvollständigen Lidschlusses mit Austrocknung der Bindehaut. Grundsätzlich muss, wie bei allen kosmetischen Behandlungen, darauf hingewiesen werden, dass keine Garantie für das erwartete Endergebnis der operativen Lidstraffung gegeben werden kann.

Operationsdauer
ca. 30 Minuten pro Lid

Narkoseart
Lokalanästhesie, ggf. Analgosedierung (,,Dämmerschlaf"), Vollnarkose nur in Ausnahmefällen

Klinikaufenthalt
ambulant, evtl. 1 Übernachtung

Schonzeit
ca. 1-2 Wochen

Sport
ca. 3 Wochen keine starken körperlichen Anstrengungen

Besonderheiten
Entfernung der Fäden nach ca. 5 Tagen, kühle Umschläge in den ersten Tagen

Bewertungen

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