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Schluss mit Schwitzen – so funktioniert miraDry® in Karlsruhe

Schwitzen und Schweißgeruch sind den meisten Menschen sehr unangenehm. Einige Personen leiden unter einem extremen Schwitzen, das auch ohne äußere Einflüsse wie hohe Temperaturen oder körperliche Anstrengungen auftritt. Die Behandlung mit miraDry® in Karlsruhe ermöglicht eine sanfte und schonende Methode zur nichtoperativen Schweißdrüsenentfernung. Das minimalinvasive Verfahren kann dabei helfen, den Leidensdruck der Betroffenen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Ohne die Angst vor unkontrollierten, starken Schweißausbrüchen fühlen sich viele der Personen wieder sicherer und selbstbewusster im Alltag.

Wie entsteht extremes Schwitzen?

Das übermäßige Schwitzen wird auch als Hyperhidrose bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten der Hyperhidrose. So können beispielsweise bestimmte Medikamente oder andere Erkrankungen (z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion oder Tumoren) das extreme Schwitzen auslösen. In diesem Fall handelt es sich um eine sekundäre Hyperhidrose. Um eine andere zugrundeliegende Erkrankung ausschließen zu können, ist eine genaue Anamnese im Vorfeld der Behandlung sehr wichtig.

Bei der primären Hyperhidrose tritt das übermäßige Schwitzen hingegen ohne ersichtlichen Auslöser auf. Die genauen Ursachen sind noch nicht abschließend erforscht, jedoch werden eine genetische Veranlagung, eine Störung des Hormonhaushalts und eine Überfunktion des vegetativen Nervensystems als Gründe vermutet. Die Fasern des sympathischen Nervengeflechts sind für die Regulierung des Schwitzens verantwortlich. Über den Nervenbotenstoff Acetylcholin geben sie den Schweißdrüsen den Befehl, Schweiß abzusondern. Sind die Nerven überaktiv, wird übermäßig viel Schweiß ausgeschüttet. Warum es zu dieser Überaktivität kommt, ist noch weitestgehend unklar.

Was passiert bei einer Schweißdrüsen-OP?

Die primäre Hyperhidrose ist durch ein lokales Auftreten gekennzeichnet. Meist betrifft sie die Achseln, sie kann aber auch an anderen Körperregionen auftreten. Fühlen sich die Betroffenen durch das übermäßige Schwitzen stark eingeschränkt und wünschen sie sich eine Reduzierung des Schwitzens, besteht die Möglichkeit, die Schweißdrüsen in dem betreffenden Areal operativ zu entfernen. Zunächst wird das die Schweißdrüsen umgebene Fettgewebe per Lasertechnik verflüssigt, um dann gemeinsam mit den Schweißdrüsen über eine feine Kanüle abgesaugt zu werden. Um die Kanüle in den Körper einführen zu können, setzt der Ästhetisch-Plastische Chirurg feine Hautschnitte. Der Eingriff dauert für gewöhnlich etwa eine Stunde und findet unter örtlicher Betäubung (gegebenenfalls mit einer Dämmerschlafnarkose) statt.

Ablauf und Wirkungsweise von miraDry®

Bei der Behandlung mit miraDry® sind hingegen keine Schnitte notwendig. Das Verfahren arbeitet mit Thermowellen, die gezielt in das Gewebe abgegeben werden. Die intensive Hitzeentwicklung wirkt direkt auf die Schweißdrüsen und deren Versorgungsnerven ein. Durch die kontrollierte sowie schonende und schmerzfreie Zerstörung der entsprechenden Nerven und Drüsen, wird die übermäßige Schweißabsonderung reduziert. Auch der unangenehme Schweißgeruch verschwindet, da die Geruchsdrüsen ebenfalls zerstört werden. Da die einmal entfernten Schweißdrüsen sich nicht neu bilden, ist das Ergebnis der Behandlung dauerhaft. An anderen, unbehandelten Körperstellen kann der Körper weiterhin problemlos Schwitzen, sodass die wichtige Körperfunktion nicht beeinträchtigt wird.

Eine Behandlung mit miraDry® in Karlsruhe dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Das Behandlungsareal wird örtlich betäubt, sodass der nichtoperative Eingriff schmerzfrei verläuft.

Gibt es noch weitere Behandlungsmöglichkeiten bei Hyperhidrose?

Zu den Behandlungsoptionen bei Hyperhidrose zählt auch die Injektion von Botulinumtoxin (Botox®). Das Nervengift unterbindet die Reizübertragung der Versorgungsnerven auf die Schweiß- und Geruchsdrüsen, indem die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin gehemmt wird. Infolgedessen wird kein Schweiß in dem Areal abgesondert. Da der Körper das Botox® innerhalb einiger Monate wieder vollständig abbaut, ist der Effekt der Botox®-Behandlung nicht dauerhaft. Die Injektionstherapie muss für ein andauerndes Ergebnis in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Zudem besteht die Möglichkeit, das Schwitzen mithilfe spezieller Antioxidantien und Cremes unter Kontrolle zu bringen. Auch Entspannungsübungen können dabei helfen, dass die Schweißattacken weniger häufig auftreten. Da nicht jeder Körper gleich ist, wird die jeweilige Hyperhidrose-Therapie individuell an den Patienten angepasst.

Wann ist der geeignete Zeitpunkt für eine miraDry®-Behandlung?

Für die Behandlung mit miraDry® gibt es kein „Idealalter“. Empfinden die Betroffenen die Schweißausbrüche als eine starke Belastung und als eine Einschränkung im Alltag, kann eine entsprechende Therapie erwogen werden. Für viele Patienten stellt die Behandlung mit miraDry® in Karlsruhe ein großes Plus an Lebensqualität dar, da sie sich nicht länger um unliebsame Schweißattacken in der Öffentlichkeit sorgen müssen und sich wohler fühlen. Die Entscheidung für eine Hyperhidrose-Behandlung ist ein ganz individueller Schritt, der allein vom Patienten selbst ausgeht. Jedoch müssen die Personen mindestens 18 Jahre alt sein. Eine Behandlung mit miraDry® bei Minderjährigen findet in der Klinik am Stadtgarten beziehungsweise der KASG Ästhetik nicht statt.

Expertise und Erfahrung – die Behandlung mit miraDry® in Karlsruhe und Baden-Baden

Über die Details der Behandlung mit miraDry® informiert Dr. Bernd Loos, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sie gern in einem persönlichen Gespräch. Anhand Ihrer individuellen Anliegen und Wünsche kann der Experte Ihnen eine passgenaue Behandlung zusammenstellen. Das minimalinvasive Verfahren erfolgt in unserer Partnerpraxis KASG Ästhetik am Standort Baden-Baden. Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter: miraDry® in Baden-Baden.