Kann eine "Schönheits-OP" glücklich machen?

Fühlen sich Frauen oder Männer mit einzelnen Merkmalen ihres Körpers nicht wohl, kann eine ästhetisch-plastische Behandlung Abhilfe schaffen. Vor allem der natürliche Alterungsprozess wird von vielen Menschen als unangenehm empfunden. Sowohl mit operativen als auch mit minimalinvasiven Eingriffen kann die Faltenbehandlung den Personen zu einem frischeren, jüngeren und strahlenden Äußeren verholfen werden.

Ebenso ist es möglich, Problemzonen wie etwa überschüssige Fettdepots zu reduzieren und dadurch eine harmonische Körpersilhouette zu erzielen. Andere Behandlungen konzentrieren sich hingegen auf die Brüste oder fokussieren sich auf Störfaktoren wie etwa ein sehr starkes Schwitzen. Für die verschiedensten Körperregionen und Indikationen gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Ist eine sogenannte Schönheitsoperation in der Lage, nicht nur den Körper zu optimieren, sondern auch glücklich zu machen?


Gründe für eine ästhetisch-plastische Behandlung

Die Beweggründe für eine sogenannte Schönheits-OP sind in der Regel ästhetischer Natur. Die als unschön oder störend empfundenen „Makel“ können einerseits anlagebedingt bestehen oder sich mit der Zeit durch verschiedene Einflüsse (u. a. Alter, Lebensstil und Gewohnheiten, UV-Strahlung) entwickeln.

Wichtig ist, dass der Patient oder die Patientin die OP oder Behandlung aus eigenem Willen wünscht. Im persönlichen Beratungsgespräch wird Dr. Bernd Loos die Motivation für den Eingriff erfragen. Sollte sich herausstellen, dass die Behandlung aufgrund eines äußeren Zwangs (z. B. motiviert durch den Partner, durch Bekannte oder durch einen rein modischen Trend) erfolgen soll, wird der Spezialist den Patienten beziehungsweise die Patientin eingehender aufklären und gegebenenfalls von der Behandlung abraten. Zufriedenheit und Wohlbefinden mit dem Ergebnis der der Behandlung sind in der Regel nur dann möglich, wenn die Person den Eingriff selbst möchte.

Eine „falsche Motivation“ kann unter anderem sein:

  • der Wunsch nach mehr Akzeptanz durch andere
  • beruflicher Aufschwung
  • Verbesserung von Liebesbeziehungen
  • Modetrend folgen

 

Glücklich durch „Schönheits-OP“: Realistische Ziele sind wichtig

Das A und O für zufriedenstellende Ergebnisse bei einem ästhetisch-plastischen Eingriff ist eine realistische Erwartungshaltung des Patienten beziehungsweise der Patientin. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass vorab eine umfassende Erklärung und eine sorgsame Beratung stattfinden. Seriöse Ästhetisch-Plastische Chirurgen werden ihre Patient:innen nicht ohne ein persönliches Beratungsgespräch behandeln.

Bei dem Gespräch erläutert der Patient/die Patientin, welche Merkmale er/sie als unästhetisch empfindet und welche Veränderung gewünscht ist. Anhand dieser Angaben klärt Dr. Loos über die bestehenden medizinischen Möglichkeiten auf. Dabei steht auch im Fokus, was erreicht werden kann und was wiederum nicht möglich ist. Zur Veranschaulichung kann der Arzt anonymisierte Bilder vergleichbarer Eingriffe vorlegen. Dadurch bekommt der Patient/die Patientin einen guten Eindruck, welche Ergebnisse erreicht werden können.

In dem Beratungsgespräch informiert Dr. Loos selbstverständlich auch über den Ablauf der Behandlung sowie über die eventuelle Vorbereitung und die spezifischen Nachsorgemaßnahmen. Zudem werden die möglichen Risiken und Nebenwirkungen der Behandlung thematisiert und der Kostenrahmen besprochen. Erst wenn alle Details des Eingriffs klar sind, kann der Patient/die Patientin in Ruhe alles Revue passieren lassen und sich für oder gegen die Behandlung entscheiden.


Den richtigen Arzt finden

Die Erfahrung und Qualifikation des Arztes sind für das Ergebnis der ästhetisch-plastischen Behandlung mitentscheidend. Um die Risiken so gering wie möglich zu halten und eine seriöse Behandlung mit gewünschtem Ergebnis zu bekommen, sollte die Wahl immer auf einen Behandler mit dem Facharzttitel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ fallen. Um diesen Facharzttitel tragen zu dürfen, ist ein erfolgreicher Abschluss einer mindestens sechsjährigen Ausbildung auf dem Gebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie notwendig. Der Titel lässt somit objektive Rückschlüsse auf die Qualifikation des Arztes zu. Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg“ oder „Beautydoktor“ sind hingegen rechtlich nicht geschützt und können praktisch von jedem Arzt getragen werden.

Bei der Wahl des geeigneten Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie können zudem folgende Kriterien behilflich sein:

 

  • Erfahrung, Berufsjahre
  • Mitglied in medizinischen Fachgesellschaften
  • regelmäßige Weiterbildungen, Fachkongresse o. Ä.
  • Hygiene und Ausstattung in der Praxis
  • Empfehlungen von Patient:innen
  • Empfehlungen von Fachkolleg:innen
  • Praxisschwerpunkte
  • Vorher-nachher-Bilder zuvor durchgeführter ähnlicher Behandlungen
  • Vertrauen und Sympathie (Fühlen Sie sich im persönlichen Beratungsgespräch gut informiert und wohl bei dem Arzt? Geht er auf Ihre Fragen fachkompetent ein? Drängt er Sie nicht zu einer Behandlung, sondern nimmt sich Zeit für Sie?)

Fazit

Die Frage, ob eine „Schönheits-OP“ glücklich machen kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Essenziell ist, dass eine seriöse Beratung und Behandlung erfolgen. In diesem Fall kann der Eingriff durchaus für sowohl eine körperliche als auch seelische Verbesserung sorgen. Vielfach fühlen sich die Patient:innen nicht nur wohler in ihrem eigenen Körper, sondern auch selbstsicherer und zufriedener. Eine ästhetisch-plastische Behandlung kann dabei helfen, einen seit längerem bestehenden Leidensdruck zu minimieren und ein Plus an Lebensqualität zu sichern.

Es ist jedoch nicht der Fall, dass eine ästhetisch-plastische Behandlung alle Probleme lösen kann. Versprechen sich die Patient:innen von dem Eingriff einen garantierten Zuwachs von Zuspruch oder von beruflichen sowie privaten Erfolgen, entspricht das womöglich nicht der Realität. Daher ist es wichtig, dass der Arzt zuvor mit dem Patienten/der Patientin die Motivation und die erreichbaren Resultate bespricht.