Nasenkorrektur

Darunter versteht man formverändernde Eingriffe an der äußeren Nase. Oft handelt es sich neben der Schiefnase um verschieden starke Ausprägungen einer Breit-, Höcker- oder Langnase. Nicht selten liegen besonders an der Nasenspitze Asymmetrien, Verplumpungen oder Unregelmäßigkeiten vor. Diese können entweder durch eine geschlossene Technik (Schnitte nur im Naseninneren) oder durch eine offene Technik (zusätzlicher kleiner Hilfsschnitt am Nasensteg) behoben werden.

Beschwerden

In den meisten Fällen besteht ein langjähriger Leidensdruck und der Wunsch nach einer Änderung des Aussehens. Gelegentlich liegt noch eine Behinderung der Nasenatmung vor. Voraussetzung für den Erfolg einer kosmetischen Nasenkorrektur ist, dass der Befund nachvollziehbar ist, nur Sie stört und nicht von der Umgebung eingeredet worden ist. Sollte ein psychisches Problem im Vordergrund stehen, wäre eine Operation der falsche Weg.

UNTERSUCHUNG

Nach einer genauen Untersuchung und Dokumentation erfolgt eine ausführliche Beratung über die prinzipiellen Möglichkeiten, Risiken und Gefahren der Nasenoperation. Dabei werden insbesondere Ihre Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt. Voraussetzung ist ein operationsfähiger Gesundheitszustand, den eventuell der Hausarzt oder der Internist überprüfen muss. Eine Blutuntersuchung ist zwingend, ein EKG oder eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbes nur bei Bedarf notwendig. Regelmäßige Medikamenteneinnahmen (insbesondere solche zur Blutverdünnung) oder Allergien sind mitzuteilen.

In einem grundsätzlich zweiten Termin werden nochmals - auch anhand der Bilddokumentation - die genauen Operationsschritte besprochen und alle offenen Fragen geklärt. Dabei erfolgt auch das Aufklärungsgespräch über die Narkose.

ERFOLGSAUSSICHTEN

In der Regel kann das vorliegende Problem mit nur einer Operation zuverlässig behoben werden. Bei aufwendigen Eingriffen oder Revisionsoperationen kann eventuell eine Nachkorrektur zur Feinmodellierung nach einigen Monaten notwendig werden.

Narkose

Nasenkorrekturen werden in der Klinik am Stadtgarten ausschließlich in Vollnarkose operiert, auch wenn die Operation technisch in Lokalanästhesie durchgeführt werden könnte. Wir bevorzugen die Vollnarkose, um für die Patientin eine entspannte und angenehme, angstfreie Atmosphäre zu schaffen, in der die Operation sicher durchgeführt werden kann. Für die anästhesiologische Betreuung (Narkose) steht der Facharzt für Anästhesie, Herr Prof. med. Dr. Joerg Hartwein, ein hochmodern eingerichteter Narkosearbeitsplatz zur Verfügung. Herr Prof. med. Dr. Hartwein wird Sie ebenfalls beraten und betreuen, falls nach der Operation eine Schmerzlinderung notwendig sein sollte.

Aufenthalt

In der Klinik am Stadtgarten stehen Sicherheit und Patientenkomfort an erster Stelle. Rekonstruktive Eingriffe bei Brustfehlbildungen werden deshalb während eines stationären Aufenthaltes (meist zwei Nächte) durchgeführt. Die Wundheilung kann durch die körperliche Schonung und die sofort an die Operation anschließende Weiterbehandlung durch Kühlen und Entzündungshemmung beschleunigt und die Erholungszeit verkürzt werden. Falls (sehr selten) Komplikationen auftreten sollten, können wir diese sofort erkennen und reagieren.

Risiken

Auch bei fachgerecht durchgeführten Operationen können Komplikationen wie Infektionen, Blutungen, Allergien oder Vernarbungen auftreten. In der Regel können diese durch konservative Maßnahmen behandelt werden. Sehr selten muss durch eine kleine chirurgische Maßnahme geholfen werden. Grundsätzlich muss, wie bei allen kosmetischen Behandlungen, darauf hingewiesen werden, dass keine Garantie für das erwartete Endergebnis gegeben werden kann.

Nachbehandlung

Sollten Tamponaden eingesetzt werden müssen, so können sie in der Regel nach 1-2 Tagen problemlos entfernt werden. Fäden oder eventuelle Stützschienen im Naseninneren werden nach einer Woche gezogen. Dann findet auch ein erster Gips- bzw. Verbandswechsel statt. Dieser wird dann nach einer weiteren Woche entfernt. Dann langt meistens noch ein Schutz zur Nacht für etwa 2 Wochen. 

In den ersten zwei Wochen nach der Operation ist das Tragen einer Brille nicht möglich. Sollten Sie darauf angewiesen sein, wäre zu prüfen, ob Sie sich vorübergehend Kontaktlinsen anpassen lassen. Auch ist in den ersten zwei Wochen nach der Operation körperliche Schonung sinnvoll. Nach weiteren zwei Wochen können Sie Ihren Körper wieder voll belasten. Sportarten, die mit einer potentiell höheren Gefahr für Gesichtsverletzungen verbunden sind, sollten Sie für etwa drei Monate vermeiden.

Die direkte Sonneneinstrahlung auf die operierte Haut sollten Sie etwa 6 Monate meiden und die Haut der Nase mit einem starken Sonnenschutzfaktor abdecken.

Ausfallzeit

Die Ausfallzeit richtet sich im Wesentlichen nach der beruflichen Tätigkeit. Prinzipiell sind Tätigkeiten am Schreibtisch bzw. Computer nach einer Woche möglich, jedoch sollten Sie einen Zeitraum von ca. zwei Wochen einplanen, bis Sie sich wieder ohne Gipsverband, Schwellungen oder Blutergüsse in die Öffentlichkeit begeben können.

Alle weiteren noch offenen Fragen können bei der persönlichen und individuellen Beratung geklärt werden. Auf Ihren Besuch freut sich das Team der Klinik am Stadtgarten.

Operationsdauer
ca. 90-180 Minuten

Narkoseart
Vollnarkose

Klinikaufenthalt
stationär, ca. 2 Übernachtungen

Schonzeit
ca. 2 Wochen

Narben
nicht sichtbar

Sport
2 Wochen kein Sport, danach 2 Wochen nur leichte Aktivitäten, ca. 3 Monate keine Ballsportarten

Besonderheiten
Entfernung Tamponade nach 1 bis 2 Tagen, Entfernung Fäden oder Stützschienen nach ca. 1 Woche, Gipswechsel nach 1 Woche, Gipsabnahme nach 2 Wochen, Keine Brille für 3 Wochen, keine starke Sonne 6 Monate

 

 

Bewertungen

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