Hilfe bei großen Brüsten – Ablauf einer Brustverkleinerung

Häufig wünschen sich Frauen „mehr“, wenn es um das eigene Brustvolumen geht. Doch nicht nur die Brustvergrößerung ist ein gefragter Eingriff, sondern auch die Brustverkleinerung in Karlsruhe. Ist die Brust übermäßig stark ausgeprägt, kann dies für die betroffenen Frauen zu einer starken Belastung werden. Zum einen empfinden einige Frauen eine große Brust als unästhetisch und genieren sich, engere beziehungsweise luftige Kleidung zu tragen oder haben Probleme beim Kauf neuer Kleider. Zum anderen können auch gesundheitliche Probleme durch eine große Brust auftreten, darunter Rücken- und Nackenschmerzen, Entzündungen in der Unterbrustfalte oder auch einschneidende BH-Träger.

Vorbereitung auf eine Brustverkleinerung – was ist zu beachten?

Eine spezielle Vorbereitung ist vor der Brustverkleinerung in Karlsruhe in der Regel nicht notwendig. Wie auch bei anderen ästhetisch-plastischen Operationen sollten die Patientinnen etwa zwei Wochen vor dem Eingriff auf den Konsum von Nikotin und Alkohol sowie auf Acetylsalicylsäure-haltige Medikamente verzichten. Bei einigen Patientinnen kann eine Mammographie notwendig sein, um das Brustgewebe besser beurteilen zu können und eventuelle Knoten auszuschließen.

Fester Bestandteil vor jeder Brustverkleinerung ist das persönliche Beratungsgespräch mit dem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Es dient vorrangig dazu, die Wünsche und Vorstellungen der Patientin mit den medizinischen Möglichkeiten und Grenzen abzugleichen und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Eine ästhetisch-plastische Behandlung sollte nur dann erfolgen, wenn der Patient umfassend über den Eingriff und dessen eventuelle Risiken aufgeklärt wurde und keine Kontraindikationen vorliegen.

Narkoseart und Dauer einer Brustverkleinerung

Für gewöhnlich findet die Brustverkleinerung unter Vollnarkose statt, da der Eingriff den Körper stark beeinflussen und beanspruchen kann. Je nach Ausgangslage und der gewünschten Brustgröße liegt die Operationsdauer meist zwischen zwei und vier Stunden. Im Vorfeld findet ein ausführliches Gespräch mit dem Anästhesiespezialisten statt, der die Patientin eingehend über die Narkosemethode informiert.

Was passiert bei einer Brustverkleinerung?

Zunächst zeichnet der Ästhetisch-Plastische Chirurg die zuvor besprochenen Behandlungsareale und die genaue Schnittführung am Körper der Patientin an. Nachdem die Wirkung der Narkose eingetreten ist, entfernt er das überschüssige Gewebe sowie die Haut, bis das gewünschte Brustvolumen erzielt ist. Bei einer umfangreichen Brustreduktion kann es teilweise notwendig sein, eine gleichzeitige Brustwarzenkorrektur vorzunehmen, um die Brustwarze in Größe und Position der neuen Brustform anzupassen. Zudem kann die Brustverkleinerung durch eine Bruststraffung ergänzt werden.

Schnitttechniken für eine Brustverkleinerung

Die Brustverkleinerung wird immer individuell an die körperlichen Voraussetzungen und Wünsche der Patientin angepasst – innerhalb der Grenzen der medizinischen Möglichkeiten. Hinsichtlich der Schnittführung kommen verschiedene Techniken infrage. Beim O-Schnitt (Benelli-Methode) wird der Gewebeüberschuss kreisförmig um die Brustwarze herum entfernt. Hierbei entstehen in der Regel kaum Narben. Geeignet ist diese Methode vorrangig für weniger umfangreiche Brustverkleinerungen. Ist es hingegen notwendig, viel Gewebe zu reduzieren, wird zumeist die I-Methode (Lejour-Methode) angewandt. Hierbei verläuft die Schnittführung vom Brustwarzenhof senkrecht in Richtung Unterbrustfalte. Teilweise kann es empfehlenswert sein, den Schnitt einseitig (L-Methode) oder beidseitig (T-Methode) entlang der Unterbrustseite fortzuführen.

Stillen nach der Brustverkleinerung?

Generell lässt sich bei einer Brustverkleinerung das Risiko einer Stillunfähigkeit nach dem Eingriff nicht vollständig ausschließen. Da das Fettgewebe und das Drüsengewebe miteinander verbunden sind, wird bei der Operation in der Regel immer auch Drüsengewebe entfernt. Zudem kann es zum Verletzen der Milchstränge kommen. Idealerweise lassen Frauen mit Kinderwunsch die Brustverkleinerung erst dann vornehmen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

Was passiert, wenn ich nach der Brustverkleinerung zunehme?

Starke körperliche Veränderungen nach der ästhetisch-plastischen Behandlung können Einfluss auf das Ergebnis nehmen. Erhöht sich das Gewicht nach der Brustverkleinerung in hohem Maße, kann auch das Brustvolumen wieder wachsen. Steigt die Zahl der im Fettgewebe produzierten Hormone, kann das ebenfalls zu einer Vergrößerung der Brust führen. Demnach lässt sich im Vorfeld nicht sicher beurteilen, ob und wie sich das Resultat der Brustreduktion während der Wechseljahre verändern wird. Zudem kann eine Schwangerschaft nach der Brustverkleinerung eine Zunahme des Brustvolumens hervorrufen.

Individuelle Beratung zur Brustverkleinerung in der KASG Karlsruhe

Sie empfinden Ihre Brust als zu groß und wünschen sich eine kleinere, leichtere Brustform? Gern berät Sie Dr. Bernd Loos in einem persönlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten der Brustverkleinerung in Karlsruhe. Der erfahrene Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie nimmt sich Zeit, Ihre Beweggründe zu erfahren und gemeinsam mit Ihnen den passenden Behandlungsplan zu erstellen. Zudem geht er auf Ihre Fragen, Sorgen und Ängste ein.

Einen Termin für ein unverbindliches Gespräch können Sie telefonisch unter +49 721 37 56 56, via Mail oder über unser Kontaktformular mit unserem Praxisteam vereinbaren.