Das richtige Verhalten nach einer Bauchdeckenstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung in Karlsruhe bedeutet für den Körper des Patienten häufig eine anstrengende Ausnahmesituation. Je nach Befund und dem gewünschten Ergebnis kann die Operation mehr als drei Stunden umfassen. Während dieser Zeit werden Gewebe- und Hautüberschüsse unter Vollnarkose entfernt. Nach dem Eingriff sind demnach eine besondere Schonung und die Berücksichtigung verschiedener Verhaltensregeln wichtig, damit sich der Körper erholen und regenerieren kann. Wie Patienten einen möglichst komplikationsfreien Verlauf nach einer Bauchstraffung fördern und die Formgebung zu einem ästhetischen, gesunden Ergebnis unterstützen können, haben wir im folgenden Beitrag zusammengetragen.

Der stationäre Aufenthalt unmittelbar nach der Bauchstraffung

Im Anschluss an eine Bauchdeckenstraffung ist ein stationärer Aufenthalt in der Klinik empfehlenswert, damit der Körper sich stabilisieren kann. Sollten wider Erwarten Komplikationen auftreten, kann das erfahrene Klinikpersonal frühzeitig reagieren und dadurch das Risiko schwerwiegender Beschwerden reduzieren. In der Regel beträgt der Klinikaufenthalt etwa zwei bis vier Tage. Je nach Ausmaß der Behandlung und der individuellen körperlichen Verfassung des Patienten kann dieser Zeitraum auch variieren.

Unmittelbar nach der sogenannten Abdominoplastik ist es vor allem wichtig, die Bauchdecke möglichst zu entlasten. Daher ist es ratsam, den Oberkörper auch nach dem stationären Aufenthalt beim Liegen in eine etwas aufrechte Position zu bringen. Zudem sollten Patienten vorrangig auf dem Rücken schlafen und beim Gehen das Anspannen der Bauchmuskulatur weitestgehend vermeiden.

Wann können die Drainagen entfernt und die Fäden gezogen werden?

Damit Flüssigkeiten nach dem Eingriff leichter aus dem Körper abfließen können, setzt der Ästhetisch-Plastische Chirurg meist Drainagen. Diese können erfahrungsgemäß nach zwei bis vier Tagen wieder entfernt werden. Die Operationswunden werden in den tiefen Gewebsschichten vernäht, um dem Behandlungsareal optimal Halt zu bieten. Die Fäden können meist nach zehn bis 14 Tagen gezogen werden. Bei einigen Eingriffen wird selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet, sodass ein späteres Ziehen der Fäden nicht notwendig ist.

Bleiben sichtbare Narben zurück?

Für gewöhnlich stellt eine Bauchdeckenstraffung einen umfangreichen operativen Eingriff dar, bei dem größere Überschüsse an Gewebe und Haut entfernt werden. Hierfür setzt der erfahrene Ästhetisch-Plastische Chirurg einen Schnitt parallel zur Schamhaargrenze, der an den Seiten meist in Richtung der Hüftknochen ansteigt. Auch wenn die Schnittführung vorzugsweise so geplant und vorgenommen wird, dass spätere Narben selbst von luftiger Kleidung und Bademode verdeckt werden können, müssen Patienten damit rechnen, dass sichtbare Operationsspuren zurückbleiben. Die nach der Operation häufig geröteten und teils geschwollenen Narben verblassen in der Regel innerhalb eines Jahres und sind bei einem optimalen Heilungsverlauf weniger stark sichtbar. Ein narbenfreies Ergebnis kann jedoch nicht versprochen werden.

Die Vorteile von Kompressionskleidung

In den ersten Tagen tragen die Patienten einen Verband, der das Operationsareal stützt. Dieser wird anschließend durch eine spezielle Kompressionskleidung ausgetauscht. Sie unterstützt den Heilungsprozess und reduziert die Risiken für Schwellungen und Hämatome. Wie lange die Kompressionskleidung angelegt bleiben sollte, kann je nach Operation und Patient unterschiedlich sein. Durchschnittlich tragen die Patienten sie für sechs Wochen Tag und Nacht. Nach diesem Zeitraum reicht es meist aus, dass Kompressionsmieder nur noch tagsüber anzulegen. Bei regelmäßigen Kontrollterminen in der Klinik gibt der behandelnde Ästhetisch-Plastische Chirurg zusätzliche Hinweise zur Nachsorge sowie zum Tragen der Kompressionskleidung.

Ausfall- und Schonzeiten nach einer Bauchdeckenstraffung

Insbesondere in den ersten sechs Wochen nach einer Bauchdeckenstraffung sollten die Patienten keine schweren Lasten von mehr als 5 Kilogramm heben, da dies die Wundheilung negativ beeinflussen könnte. Von der Arbeit sollten sich Patienten etwa zwei Wochen freistellen lassen, bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten ist meist auch eine längere Schonzeit empfehlenswert. Obwohl Schonung und Erholung nach einer umfassenden Operation wie der Bauchdeckenstraffung sehr wichtig sind, darf eine frühzeitige Mobilisation nicht vernachlässigt werden. Leichte Bewegung und kurze Spaziergänge reduzieren das Risiko für Thrombosen und unterstützen zudem die Genesung. Nach etwa zwei bis drei Wochen sind entspannte sportliche Aktivitäten wie seichtes Schwimmen oder Radfahren wieder möglich. Joggen und Fitness sollten für sechs Wochen pausiert werden, Krafttraining für etwa drei Monate.

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