Brustvergrößerung durch Eigenfett – schonender für den Körper, bei geringerer Komplikationsrate und kaum sichtbaren Narben

Eine natürliche Methode zur Brustvergrößerung und/oder Brustformung stellt die Eigenfetttransplantation dar. Hierbei wird an Körperstellen, an denen eine übermäßige Fettansammlung vorliegt (z.B. Reithosen, Oberschenkelinnenseiten, Hüften oder Bauch) Fett mittels einer Absaugung entnommen und in vielen kleinen Portionen in verschiedene Gewebsschichten der Brust eingespritzt. Das transplantierte Eigenfett bleibt neueren Studien zufolge bis zu 80% erhalten und wächst ein. Es verhält sich dann wie der restliche Körper, das heißt die Brust wird größer, wenn Sie zunehmen und umgekehrt. Die Komplikationsraten sind sehr gering und es bleiben kaum sichtbare Narben. Außerdem handelt es sich um einen kaum belastenden und somit schmerzarmen Eingriff. Wenn eine Vergrößerung der Brust mit Eigenfett durchgeführt werden soll, muss natürlich genug eigenes Fett zur Verfügung stehen. Eine Vergrößerung durch eine Operation ist erfahrungsgemäß nur um maximal eine Körbchengröße möglich, da der limitierende Faktor der vorhandene Hautmantel ist. Um eine stärkere Vergrößerung zu erreichen, müssen erfahrungsgemäß mehrere Operationen im Abstand von 3-6 Monaten durchgeführt werden. Es handelt sich deshalb im Vergleich zur Brustvergrößerung mit Silikongel- oder Kochsalzimplantaten um eine ergänzende Methode.

 

Auch zur Brustformung bei fehlgebildeten Brüsten oder nach Teilentfernung der Brust nach Brustkrebsoperationen ist diese Methode geeignet.

 

Als die geeignetste Methode zur Entnahme des Fettgewebes hat sich die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL) herauskristallisiert (seit 02/2012 auch an der KASG), da das Fettgewebe nicht ausschließlich mechanisch, sondern schonend durch den Wasserstrahl herausgelöst wird. In verschiedenen wissenschaftlichen Studien hat sich hier eine sehr hohe Überlebensrate der entnommenen Fettzellen herausgestellt.